Neuentwürfe und überarbeitete Klassiker von Monotype

Veröffentlicht am 29. Juni 2018 Agentur Monotype, Pressemitteilung

Sechs neue Schriftfamilien verschiedenster Stilrichtungen, von der festlichen Script über einen prominenten Plakatklassiker bis hin zum Prototyp gerundeter Schriften

Berlin, 29. Juni 2018 – Eine Sans mit Schwungbuchstaben, eine halbverbundene Script, eine Pinselschrift, ein humanistischer Neuentwurf, ein geometrischer Klassiker und die stark ausgebaute Wiederveröffentlichung einer Plakat-Rarität der 1930er Jahre – mit dieser bunten Mischung erweitert Monotype aktuell seine Schriftenbibliothek.

“Wir betrachten es als unsere oberste Pflicht, der Monotype Bibliothek in kurzen Abständen Neuheiten und aktualisierte Klassiker hinzuzufügen, um Agenturen und Designer bei den Design-Herausforderungen von heute zu unterstützen”, sagt Tom Rickner, Direktor des Monotype Studio. “Unsere jüngsten Neuveröffentlichungen, die sowohl im Haus als auch von externen Type Designern entwickelt wurden, belegen das breite Spektrum der Verbraucherwünsche, beginnend bei innovativen Neuheiten, über aktualisierte Klassiker bis hin zu ,handgemachten‘ Zierschriften.”

Angeletta™: Digital und doch wie handgeschrieben – eine Festschrift mit persönlicher Note
Eine raffiniert ausgearbeitete, halb verbundene Handschrift, die auch im digitalen Umfeld den Eindruck vermittelt, als sei die Tinte der gerade „gezeichneten“ Buchstaben noch feucht – das ist Angeletta. Für ihren authentischen Auftritt sorgen nicht nur die Technik hinter Angeletta – 900 Zeichen, inklusive Ligaturen, kontextuelle Varianten und Zierbuchstaben – sondern vor allem die 30 Jahre Erfahrung ihres Schöpfers Rob Leuschke, der sein Handwerk bei Hallmark Cards lernte. Dank ihrer Vielfalt und Glaubwürdigkeit eignet sich Angeletta bestens für Packaging-Design, Branding und soziale Kampagnen. Die enthaltene Titling-Version erlaubt das Setzen lesbarer Großbuchstabentexte.

Hope Sans™: Zeichen setzen – Grotesk mit Schwungbuchstaben
Diese außergewöhnliche Neuheit verknüpft die Ästhetik der Swinging Sixties mit den heiteren Schleifen einer ITC Bookman Swash von 1975. Das Ergebnis ist ein Sans-Serif-Baukasten, der genau in unsere Zeit passt, weil er sich mit den – klug einzusetzenden – Zierbuchstaben Gehör verschafft. Entworfen von Charles Nix im Monotype Studio bietet die Grotesk sechs Strichstärken, jeweils mit echten Kursiven (= 12 Fonts). Die große Mittellänge, ausgeprägte Innenräume und die luftige Spationierung erschließen der Hope Sans jede Menge Einsatzgebiete, sowohl am Screen und im Druck, Fließtext, Headlines, Editorial Design, Werbung und Branding.

Neue Plak™: Revival eines fast vergessenen Juwels von Paul Renner
Der deutsche Schriftentwerfer Paul Renner ist vor allem für seine allgegenwärtige Futura® bekannt, seine Plak® kannten nur Experten. Zu Unrecht, meinten die Monotype-Designer Linda Hintz und Toshi Omagari, und entwickelten unabhängig voneinander Ideen für die Wiederbelebung der einstigen Plakatschrift. Die Zusammenarbeit ergab einen Schatz von 60 Plak-Fonts, die sich auf den einst in Holz geschnittenen Display-Versionen aufbauen – jetzt aber in 8 Strichstärken und 6 Breiten, macht 48 Headline Schnitte – plus 12 Text-Schnitte in 6 Strichstärken, jeweils mit Kursiven. Die ausgebaute Familie eignet sich jetzt auch für digitale Einsatzgebiete und liegt damit im Trend vieler Marken, die sich mechanisch anmutende Groteskschriften fürs UX-Design wünschen.

VAG Rounded™ Next: Klassiker der geometrischen Schriften wird digital-tauglich
Die VAG Rounded Next-Familie, eine Gemeinschaftsarbeit des Monotype Studio unter der Leitung ihres Creative Type Director Steve Matteson, ist eine Erweiterung der VAG Rounded, der Volkswagen-Hausschrift aus dem Jahr 1979. Das Original begründete die Gattung der Rundschriften und war dank seiner Persönlichkeit und Schlichtheit bis zuletzt ein Bestseller. Die nun eingeführte Next-Version bringt den 80er Jahre Klassiker auf den neuesten Stand, mit 10 statt 4 Strichstärken, erstmals Italics, sowie den neuen Display-Varianten Shine und Rust. Der Zeichensatz wurde auf rund 750 Glyphen ausgebaut, mit paneuropäischer Sprachunterstützung (einschließlich Griechisch und Kyrillisch) sowie OpenType-Funktionen wie stilistische Alternativen, Ligaturen, Brüche, Währungszeichen und mehr.

Morandi™: Vertrauen, Anmut und Eleganz zeichnen diese humanistische Schrift aus
Benannt nach dem italienischen Maler Giorgio Morandi, überzeugt die neue Schrift von Jovica Veljović durch ihren selbstbewussten, anmutigen Stil, den sie sowohl auf Screens wie auch auf Papier entfalten kann. Die Einflüsse für die neue Veljović-Schrift sind vielfältig und reichen von Futura und altgriechischen Inschriften, über Poesie und Buchdruck bis hin zum Werk des Malers Morandi. In acht Strichstärken von Ultraleicht bis Extrafett, den Breiten Condensed, Regular und Extended, sowie mit offenen Formen und einer großen x-Höhe garantiert die Morandi-Familie Lesbarkeit und Flexibilität in allen Umgebungen.

Terry Junior™: Eine Pinselschrift, die analoges und digitales Handwerk verbindet
Sieben Jahre lang kreiste die Idee für Terry Junior im Kopf von Terrance Weinzierl (Monotype Studio). Erst beim Monotype Font Marathon 2016 brachte Weinzierl seine Idee zu Papier, mit Farbe und Pinsel. Auch nach der Digitalisierung spiegelt das Schriftbild von Terry Junior die Spontaneität der gemalten Version wider und überzeugt mit ihrem jugendlichen Charme. Natürlich ist sie gerade deshalb eine frische Alternative für das Gestalten von Kinderbüchern und jungen Marken aller Art. Doch Zierschnitte wie Italic, Inline und eine Rotalic, mit gekippten kursiven Buchstaben, erweitern ihr Anwendungsspektrum in die Bereiche Gaming, Web-Design sowie Book und Editorial Design.

Alle hier vorgestellten Monotype-Neuheiten sind sofort lieferbar über MyFonts.com und ebenfalls im neuen Mosaic™ enthalten, der Cloud-basierten Font-Plattform, die Marken und Unternehmen das Entdecken, Managen, Teilen und Lizenzieren von Monotype-Schriften enorm erleichtert.

 

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