Höchste Zeit, an Weihnachten zu denken – worauf es im Marketing jetzt ankommt!

Veröffentlicht am 7. Dezember 2017 Agentur Mapp Digital, Pressemitteilung

Manche Leute befürchten, dass sie in der Adventszeit an Gewicht zunehmen. Andere hingegen mache sich viel mehr Sorgen, dass ihr Posteingang aus allen Nähten platzt. Zahlreiche Werbe-E-Mails werden verschickt, die tolle Rabatte offerieren und versichern: „Noch ist Zeit und die Lieferung bis zum Fest ist garantiert.“ Darunter Werbung und Angebote (oft mehrfach) von allen Händlern und Marken, bei denen man in der Vergangenheit jemals etwas gekauft hat– und auch von einigen, bei denen man noch nie Kunde war. Das ist weder kundenorientiert noch zielführend und führt lediglich zu frustrierten Empfängern.Warum das so ist, weiß Rolf Anweiler, Senior Vice President Marketing von Mapp Digital. Er zeigt Strategien auf, wie es gelingt sich im Weihnachsttrubel dennoch von der Masse abzuheben.

Die Flutwelle an Werbung in der Vorweihnachtszeit ist kaum zu stoppen
Die Statistiken belegen leider diesen Trend: In Europa stieg die Menge an Werbebotschaften um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr an, am Black Friday sogar auf über 37 Prozent. Auch beim E-Mail-Marketing werden regelmäßig zweistellige Zuwachsraten verzeichnet. Vor allem am Black Friday, der Tag nach Thanksgiving, an dem in den USA traditionell das Weihnachtsgeschäft beginnt. Interessant hierbei ist, dass die E-Mail-Öffnungsraten in Europa im Jahresvergleich nur um 2 Prozent gestiegen sind, am Black Friday um 8 Prozent. Der Anstieg ist wohl auf die größere Verbreitung von Mobilgeräten zurückzuführen, mit denen die Verbraucher auch unterwegs ständig Zugriff auf ihre E-Mails haben. Dagegen sind die Klickraten im gleichen Zeitraum relativ konstant geblieben. Händler sollten deshalb stärker auf personalisierte und relevante Inhalte und Angebote, ansprechendes E-Mail-Design und mobile-optimierte E-Mails mit Response-Elementen setzen.

Aber nicht nur das: Erfolgreiches Marketing hängt heutzutage davon ab, dass Sie Ihre Kunden als Menschen betrachten und nicht nur als Datenpunkte in einer Tabelle.  Natürlich kann datengestütztes Marketing dabei sehr hilfreich sein, sofern Sie es richtig einsetzen. Beispielsweise lassen sich die Effektivität und die Konversionsrate von Kampagnen deutlich steigern, indem Sie die Shopping-Gewohnheiten Ihrer Zielkunden erforschen. Berücksichtigen Sie laufend ihre Bewertungen und Produktkäufe. Auf diese Weise können Sie die Präferenzen der Kunden im Voraus und in Echtzeit erkennen und Last-Minute-Aktionen vermeiden. Eine der besten Möglichkeiten besteht darin, maßgeschneiderte Angebote zu erstellen, die den spezifischen Bedürfnissen Ihrer Kunden während der Vorweihnachtszeit entsprechen und bestenfalls genau zum richtigen Zeitpunkt kommen.

Personalisierung und Orchestrierung sind entscheidend
Und trotzdem bleibt es schwierig, in der Adventszeit mit seinen Werbemaßnahmen herauszustechen. Im Wesentlichen haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder werden Sie heiser bei dem Versuch, den ganzen Lärm zu übertönen. Oder Sie liefern einen guten Grund dafür, warum Kunden Ihre Angebote bevorzugen sollten. Das gelingt, indem Sie auf Personalisierung und Orchestrierung ihrer Aktionen setzen.  Nutzen Sie dazu alle Ihre verfügbaren Marketingsysteme, damit Ihre Nachrichten aussagekräftig, relevant und angemessen sind. Dabei sollten Sie penibel darauf achten, dass Sie Ihre Algorithmen jetzt besonders sorgfältig überwachen. Wenn Sie zum Beispiel die Personalisierung nach dem Klickverhalten ausrichten, weisen Sie meinem Datensatz bitte nicht gleich beim ersten Klick einer männliche Persona zu – ich könnte auch eine Frau sein, die ein Geschenk für einen Mann sucht.

Kunden möchten selbst entscheiden, wo und wie sie einkaufen
Aus der Multichannel-Perspektive betrachtet, sollten alle Ihre Angebote sowohl online als auch in der Filiale verfügbar sein. Denn heutzutage entscheidet der Konsument nicht mehr wirklich bewusst, wo und wie er einkauft und die Entscheidung, welcher Kanal genutzt wird, hängt vielmehr von den aktuellen Bedürfnissen und der jeweiligen Situation ab. Deshalb sollten Sie mehr als nur einen Vertriebskanal nutzen und die Vorteile des stationären Handels mit den Vorteilen des Onlinehandels verbinden. Mit Online-Promotions können Sie das Verhalten im Laden etwa so beeinflussen, dass der Kunde neben dem Artikel, den er eigentlich kaufen wollte, weitere Artikel in seinen Einkaufswagen packt.

Zudem haben Sie die Chance, Ihren Umsatz zu steigern, wenn Sie Ihre Vorweihnachtskampagnen so früh wie möglich starten. Einige Leute erledigen ihre Weihnachtseinkäufe immer schon im November, während andere erst in letzter Minute loslegen. Um sich keinen Umsatz entgehen zu lassen, sprechen Sie am besten nach und nach verschiedene Käufertypen an – über diverse Werbeaktionen wie Early-Bird-Angebote, Wunschzettel, Sneak Previews oder Consumer-Generated Content. Und: Gewähren Sie Rabatte nicht nur Anlassbezogen, sondern längerfristig. Damit Händler auch nach Weihnachten mit den Kunden im Gespräch bleiben und neue Produkte bewerben, exklusive Dienstleistungen anbieten und „die kleinen Dinge“ feiern.

 

Rolf Anweiler, Senior Vice President Marketing von Mapp Digital

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Kurzprofil Mapp Digital
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