Trendbarometer: So sieht 2016 aus

Veröffentlicht am 7. Januar 2016 Agentur Pressemitteilung, Umfrage

Das neue Jahr hat gerade begonnen und einiges wird sich ändern. Experten aus den Bereichen digitales Marketing, Content Marketing, E-Commerce, E-Mail und Social Media Marketing erzählen, welche Trends sie für 2016 sehen. Kundenzentrierung, Live-Streamings, Vernetzung, plattformübergreifende User Experience, Smart Services, Messenger, Cross Border Trading, Multichannel- und mobile Lösungen stehen im Fokus.

 

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Seamless Experiences, Big Data und Vernetzung – das sind die zentralen Themen
Wir befinden uns 2016 in einer Übergangsphase. Heute wird nur ein Bruchteil der digitalen Möglichkeiten ausgeschöpft, um den Nutzern über alle Touchpoints hinweg ein individuelles Produkterlebnis zu bieten. Seamless Experiences und die clevere Nutzung von Big Data bleiben daher die zentralen Themen. Ziel muss es sein, den Nutzer mit den heute schon vorliegenden Daten immer persönlicher und damit relevanter anzusprechen. Gleiches gilt für die Vernetzung. Die meisten Unternehmen und Marken sind heute noch nicht in der Lage, die eigenen digitalen Kanäle mit dem Social Web optimal zu verknüpfen. Die Vernetzung wird aber noch viel weiter gehen. Smart Services werden zukünftig wichtiger als smarte Botschaften. Wir werden uns daher auch immer intensiver mit Themen wie Virtual Reality, Wearables, 3D-Printing aber auch der technischen Infrastruktur dahinter – Stichwort adaptive Plattformsysteme – auseinandersetzen.
Mathias Sinn, Managing Director, Hi-Res!, Berlin.

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Real-Time wird zu Visual-in-the-Moment
Periscope, Blab, Snapchat – was 2015 begonnen hat wird sich 2016 intensivieren und zu einem Fokus auf Live-Streaming / Live-Social führen. Dies deutet sich bereits jetzt in den kurzen Entwicklungszyklen und der dynamischen Weiterentwicklung der technischen Plattformen an: Snapchat fügt kontinuierlich neue Features hinzu, Periscope lockt weitere Wettbewerber auf den Markt und auch VR-Technologien wie das Oculus Rift und die Microsoft HoloLens entwickeln sich permanent weiter. Immer mit dem Ziel User an einem Offline-Event – virtuell – teilnehmen zu lassen. Auch Facebook bietet mit „live“ ein Streaming-Feature für Personen des öffentlichen Lebens an – klassischer „Real-Time-Content“ kann da nicht mehr mithalten.
Vanessa Bouwman, Account Director, We are Social, München.

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Dialogmarketing wird immer individueller
Big Data, Echtzeit, Kundenzentrierung, Omni-Channel, Automatisierung und Analytics of Everything  sind zu wichtigen Parameter geworden. Das Ziel wird auch weiterhin lauten so individuell wie möglich mit dem Kunden zu kommunizieren – in Echtzeit, mit relevanten Botschaften, über alle Kanäle – wobei mobile immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Um wettbewerbsfähig zu bleiben müssen Unternehmen sich diesen neuen Möglichkeiten gegenüber öffnen, proaktiver  denken und  handeln, um von schnelleren Markteilnehmern nicht verdrängt zu werden. Warten war gestern. Stehen bleiben geht nicht!
Volker Wiewer, Vice President International, Teradata Applications, München.

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Die User Experience (UX) elektrisiert die Marketingentscheider mehr denn je
Performance und ein plattformübergreifendes User-Erlebnis sind mittlerweile Erfolgskriterium Nr. 1, da sie direkten Einfluss auf den Umsatz des Unternehmens haben. Für eine erfolgreiche Marken-Webseite reicht es heutzutage nicht mehr aus, einfach nur alle Funktionen bereitzustellen und ein schönes Design darüberzulegen. Und da führt kein Weg an guten UX-Artisten vorbei.
André Gebel, Vorstand Beratung & Strategie, coma AG, München.

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Smarte Interaktionsformate sind die Zukunft
2016, so wünsch ich’s mir: Ich sehe ein Produkt, das mich wirklich interessiert auf meinem Handy, bestelle es mit einem Klick, ohne die Seite zu verlassen und erhalte es innerhalb einer Stunde wohin auch immer ich gerade bin. Das ist die Zukunft, die uns erwartet und dazu gehört eine Neuerfindung des Banners: weg von adaptierten Werbeanzeigen hin zu smarten, involvierenden Interaktionsformaten.
Simon Umbreit, Geschäftsführer, oddity, Stuttgart.

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Multi-Channel und innovative Mobile-Lösungen
müssen Standard werden
2015 war leider ein erneut viel zu starkes Konsolidierungsjahr, in dem viele Basisprozesse und Anforderungen an den heutigen eCommerce-Standard nachgezogen wurden. 2016 erwartet uns nun hoffentlich endlich der konsequente Einsatz von echten Multi-Channel und innovativen M-Commerce-Lösungen. Neue Lösungen, um die Customer Journey über alle Geräte hinweg im Blick zu behalten, sind die Zukunft. Die kleineren und damit spezialisierten Shops können gerade damit auch in 2016 den Großen wie Amazon und Zalando weiterhin Paroli bieten.
Sebastian Wernhöfer, Managing Director, mzentrale, München.

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Messenger erobern den Markt – Kommunikation wird visueller und vielfältiger
Ich glaube, 2016 werden Messenger noch mehr Marktmacht bekommen. Relevant sind sie heute schon. Und zwar nicht nur das allgegenwärtige WhatsApp, sondern auch neue Player wie Snapchat, das selbst im trägen Deutschland schon ein beachtliches Wachstum hingelegt hat. Denn die junge Zielgruppe verlangt hier nach mehr als nur Textnachrichten. Nicht nur die öffentliche, auch die private Kommunikation wird noch visueller und vielfältiger. Ob nun Snapchat, Emojis oder das wiederauferstandene GIF – bemerkenswert ist auch der explizite Entertainment-Faktor. Die Herausforderung besteht darin, eine Rolle für Marken und Unternehmen zu finden, die sich sinnvoll in das Nutzerbedürfnis einfügt.
Eva Reitenbach, Geschäftsführerin, oddity, Berlin.

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Cross Border Trading und Digitalisierung gewinnen an Bedeutung
Ich gehe davon aus, dass wir 2016 im E-Commerce eine zunehmende Konzentration der Verkaufspunkte erleben werden. Der Großteil der Online-Shops von Herstellern wird es weiterhin schwer haben an Relevanz zu gewinnen, da Konsumenten lieber auf wenigen, vertrauten Plattformen shoppen. Cross Border Trading in Europa und Richtung Asien wird in einigen Branchen an Bedeutung gewinnen. Die Digitalisierung der traditionellen Handelskonzerne wird am stationären POS und mit neuen Konzepten für Online-to-Store an Geschwindigkeit zunehmen.
Marc Bürkle, Geschäftsführer, Commerce Connector, Stuttgart.

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Michael Hoffmann, kajomi


Für das E-Mail Marketing wird User-Profiling immer wichtiger
Der Kunde ist heute wandlungsfähig wie das Wetter und wer seine Präferenzen nicht kennt, verliert. Deshalb muss die Ansprache so individuell wie möglich gestaltet werden. Dabei wird die Einbeziehung von CRM-Daten, externen Daten und Retargeting-Prozessen für Marketers in 2016 zum Muss. Wer zudem in der Lage ist, auf Basis des Klickverhaltens von Kunden, automatisiert Userprofile zu erstellen, die es ermöglichen, im Zeitverlauf immer genauer vorherzusagen, welche Inhalte für sie relevant sind, kann die Akzeptanz von Newslettern nachhaltig steigern und Kaufabschlüsse erhöhen.
Michael Hoffmann, Geschäftsführer, kajomi – eMail-Marketing, Martinsried bei München.

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Die Nachfrage nach Analyse- und Performancekompetenzen wird steigen
Wir beobachten größte Erfolge im Content-Marketing, wenn wir dabei nicht nur die Herausforderung meistern, den richtigen Content am richtigen Ort und zum richtigen Zeitpunkt auszusteuern. Der Erfolg stellt sich in den Fällen ein, in denen wir gemeinsam mit unseren Kunden in einem transparenten und vertrauensvollen Prozess Audience-Management betreiben. Für 2016 erwarte ich deshalb eine wachsende Nachfrage nach Analyse- und Performancekompetenzen.
Alexander Dix, Geschäftsführer, wunder media production GmbH, München.

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